
Die Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens dokumentiert und erforscht die sprachlichen Grundlagen des westfälisch-lippischen Kulturraumes und bringt die Ergebnisse in aktuelle Diskussionen ein.
Zu diesem Zweck werden zahlreiche Publikationen herausgegeben, Tagungen und Vorträge organisiert und ein stetig wachsendes Internetportal zur westfälischen Sprachforschung angeboten.
Wie nehmen westfälische Dialektsprecher ihren Sprachraum wahr? Dieser Frage widmet sich eine Neuerscheinung der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens. Sie stützt sich auf Fragebogendaten aus etwa 2.000 Orten in Westfalen-Lippe. Das zentrale Visualisierungsinstrument der Arbeit stellt eine ‚Pfeilkarte‘ dar, auf der die Antworten der Dialektsprecher eingetragen wurden. Diese Karte steht hier zum Download bereit.
Daniela Twilfer: Dialektgrenzen im Kopf. Der westfälische Sprachraum aus volkslinguistischer Perspektive (Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie 13). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2012
(ISBN 978-3-89534-903-4). 14,00 €.
Die vergriffenen Bände der "Niederdeutschen Studien" stehen hier zum Download bereit.